Bannwald

„Unser Wähler hat etwa das Hirn eines 14-Jährigen.“ So schätzt der AfD-Politiker Harved Wöhrmann die AfD-Wählerschaft ein. Als Konsequenz fordert er in seinem Antrag an den Landesparteitag der AfD Rheinland-Pfalz weniger mit Texten als mit Bildern zu arbeiten (siehe Antrag unten).
Das die Wähler der AfD geistig schwach sind hat man ja vermutet aber unsere 14-jährige Jugend als bekloppt hinzustellen ist ja dann doch eine Frechheit.

 

Da hätte ich dann den Vorschlag für ein Bild das den AfD-Wählern die Stimmabgabe bildlich nahelegt:

 

 

 

Hier der Original-Antrag:

 

Bei der 90. Mahnwache „Atomkraft – Nein, danke!“ am Montag den 5. Februar 2018 wird Cecile Lecomte, besser bekannt auch unter dem Namen „Eichhörnchen“ als Gastrednerin erwartet.
Cecile ist eine Kletteraktivistin mit deutsch-französischen Wurzeln und überall dabei, wo es gilt dem Atomstaat entgegenzutreten.
Wegen vieler ihrer, teilweise auch spektakulären Aktionen, wurde sie mehrmals festgenommen und vor Gericht gestellt.
Dort kämpft sie ihren Kampf mit juristischen Mitteln, und das äußerst phantasiereich.
Am 5. Februar will sie vom Kampf gegen das in Frankreich geplante Endlager in Bure berichten. Die Mahnwache beginnt um 18 Uhr am Lutherplatz (vor dem Buchladen) in Langen.

Eintracht-Präsident Peter Fischer will keine AfD-Anhänger im Verein. Die AfD hat ihn deshalb verklagt. Seit Monaten mobilisieren führende Politiker der AfD gegen schwarze Fußballspieler wie Boateng oder Spieler muslimischen Glaubens wie Mesut Özil. Ihrer Auffassung nach sind sie keine Deutschen und sollten hier auch nicht spielen dürfen. Das geht aus zahlreichen Äußerungen von AfD-Spitzenpolitikern hervor:

Allen voran Parteichef Alexander Gauland. Über die Nationalmannschaft sagt er, sie sei „schon lange nicht mehr deutsch im klassischen Sinne“. Über Jerome Boateng: „Die Leute finden ihn als Spieler gut. Sie wollen ihn aber nicht als Nachbar haben.“ Über Mesut Özils Pilgerreise als gläubigen Muslim: „… sehr gewöhnungsbedürftig für eine Partei, die den Islam nicht als Teil Deutschlands bezeichnet.“
Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch nach dem EM-Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft: „Vielleicht sollte mal wieder eine deutsche NATIONALMANNSCHAFT spielen?“
Das Mitglied der AfD Bundestagsfraktion Jens Maier beschimpfte jetzt auch noch Noah Becker, den Sohn von Boris Becker, als „kleinen Halbn****“!
Die Liste rassistischer Äußerungen von AfD-Spitzenpolitikern ist mittlerweile lang. Wir wollen uns daran nicht gewöhnen!

Eintracht-Frankfurt-Spieler Kevin-Prince Boateng meint: „Genug ist genug!“ und ruft dazu auf, „eine Front gegen Rassismus“ zu bilden. Er stellt sich damit hinter seinen Vereinspräsidenten Peter Fischer.
Peter Fischer sagt: „Es verträgt sich nicht mit unserer Satzung, AfD zu wählen.“ Und: „Solange ich da bin, wird es keine Nazis bei Eintracht Frankfurt geben.“
Die Satzung der Frankfurter Eintracht sagt: „Der Ausschluss kann nur bei vereinsschädigendem Verhalten besonderer Schwere, insbesondere bei Fällen von Diskriminierung, Rassismus und Gewalt, erfolgen.“ (§14,3)
Wir sagen: Peter Fischer hat Recht! Er steht auf für alle Spieler und Sportler, die rassistisch beleidigt und gedemütigt werden.
Wir rufen die Vereinsmitglieder, die Spieler und die Fans auf, sich mit Peter Fischer zu solidarisieren!

Mach mit:
Solidaritätsaktion für Peter Fischer am 26. Januar

Das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus Rhein-Main“ (kurz: AgR) hat auf seiner Sitzung am 15. Januar 2018 beschlossen, eine Solidaritätsaktion für den Präsi­den­ten der Frank­furter Eintracht, Peter Fischer, durchzuführen. Dies soll in Form einer Aktion (Flugblattverteilung und Unterschriftensammlung) beim nächsten Heimspiel der Eintracht am Freitag, den 26. Januar 2018, 20.30 Uhr (Spiel­beginn) erfolgen.

Wir suchen dafür noch Unterstützer*innen:

Wir treffen uns am Freitag, 26. Januar 2018 vor dem Spiel um 18.30 Uhr an der End­halte­stelle der Straßenbahnlinie 21 (Stadion).

Wir stehen am großen Trans­parent mit der Aufschrift: „Aufstehen gegen Rassismus“. Von dort teilen wir uns auf und gehen zu den Haupteingängen des Stadions. Warme Kleidung (Füße!!!) nicht vergessen.

Bitte melde dich unter der AgR-Kontaktadresse (s. u.), wenn du an der Aktion teilnehmen kannst.

Wir brauchen möglichst viele Unterschriften­sammler*innen und Flugblattverteiler*innen, weil die Fans oftmals in großer Zahl vorbeiströmen, je mehr wir sind, desto mehr Fans erreichen wir.

Weitere Informationen

Kontakt: agr-rheinmain@gmx.de

2017 strich das reichste Prozent der Weltbevölkerung 82 Prozent des globalen Vermögenswachstums ein. Die ärmsten 50 Prozent der Weltbevölkerung hingegen bekamen nichts davon ab. Ungerecht? Und wie! Die extreme Ungleichheit zerreißt Gesellschaften und hält Millionen Menschen in Armut gefangen. Vor allem Frauen und Mädchen sind betroffen.

Die Politik kann – und muss! – etwas unternehmen: Bei den Koalitions­verhandlungen zwischen Union und SPD muss das Thema auf den Tisch. Wir fordern konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung sozialer Ungleichheit. Unterstützen Sie uns!

Jetzt mitmachen

Im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlichte Oxfam den Bericht „Reward Work, not Wealth“. Er verdeutlicht die rasante Zunahme weltweiter sozialer Ungleichheit und ihre katastrophalen Folgen. Und er zeigt: Es ist höchste Zeit zu handeln!

Bei den anstehenden Koalitions­verhandlungen muss das Thema auf die Agenda.
Drei Maßnahmen sind besonders wichtig. Wir fordern von der zukünftigen Bundesregierung:

1. Steuervermeidung von Konzernen und Superreichen stoppen!
2. Faire Einkommen für Frauen und Männer durchsetzen!
3. In Bildung und Gesundheit für alle investieren!

Unterstützen Sie uns – appellieren auch Sie an die Verhandlungsführer/innen der Koalition!

Die zukünftige Bundesregierung stellt mit ihrem Regierungsprogramm die Weichen für die Politik der kommenden vier Jahre. Jetzt, zu den Koalitionsverhandlungen, ist DIE Gelegenheit, darauf Einfluss zu nehmen. Schicken Sie eine E-Mail an die Verhandlungsführer/innen von CDU, CSU und SPD und fordern Sie von ihnen konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung sozialer Ungleichheit.

Für Samstag den 20. Januar ist eine Mahnwache in Darmstadt vor dem Regierungspräsidium geplant. Dazu rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger auf sich zu beteiligen. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Luisenplatz vor dem „Starbucks“, Luisenplatz 4. Die Aktion soll deutlich machen dass wir die weitere Vernichtung des Bannwaldes am Langener Waldsee ablehnen. Aber auch die Rodung im Treburer Wald für den weiteren Ausbau des Rhein-Main-Flughafens wird von uns abgelehnt. Im Ballungsraum Rhein-Main gilt es die letzten Waldreserven zu erhalten. Das ist ein kleiner Beitrag gegen Klimawandel und wir sind es nachkommenden Generationen schuldig.

Aktionsbündnis Langener Bannwald

Dem Verein ByeByeBiblis – Energiewende in der Region e.V. ist es gelungen Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert zu einem Vortrag in Dreieich zu holen.

Frau Prof. Kemfert ist beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung tätig und eine anerkannte Spezialistin für alle Energiethemen.

Sie hält einen Vortrag zum Theme „Die wirtschaftlichen Chancen einer klugen Energiewende“. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 10. Januar 2018 um 17:30 Uhr im Bürgerhaus Dreieich-Sprendlingen im Kleinen Saal statt.

Sie richtet sich an alle, die in der Kommunalpolitik, bei Stadtwerken, im Handwerk oder Dienstleistungsgewerbe sich mit Fragen der Energiewende beschäftigen. Selbstverständlich sind alle am Thema interessierten MitbürgerInnen eingeladen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Weitere Infos zu Frau Prof. Kemfert im anhängenden Veranstaltungsflyer. Falls sie weitere Interessenten für diesen Vortrag aus dem Raum Frankfurt kennen, können sie diese Mail gerne weiterleiten.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher.

Mit freundlichen Grüßen

Am 01. Januar reagierte Beatrix von Storch, stellvertretende Bundesvorsitzende der Bundestagsfraktion der AfD, mit einem volksverhetzenden Beitrag auf Twitter auf einen Neujahrsgruß der Kölner Polizei, der auch in arabischer Sprache verfasst war. Frau von Storch schrieb: „Was zur Hölle ist in diesem Land los? Wieso twittert eine offizielle Polizeiseite aus NRW auf Arabisch. Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden so zu besänftigen?“

Ich habe Strafanzeige mit Strafantrag gegen Frau Beatrix von Storch und die Politikerin Frau Alice Weidel, Co-Vorsitzende der AfD Bundestagsfraktion wegen Volksverhetzung gestellt und fordere die Justiz auf, diesem nachzukommen!

Frau von Storch wurde aufgrund ihres menschenverachtenden Textes von Twitter für 12 Stunden gesperrt. Ihre AfD-Kollegin Alice Weidel macht sich später ebenso strafbar, indem sie selbst den Wortlaut ihrer Parteikollegin auf Facebook zitierte, bestärkte und sogar noch erweiterte: „Das Jahr beginnt mit dem Zensurgesetz und der Unterwerfung unserer Behörden vor den importierten, marodierenden, grapschenden, prügelnden, Messer stechenden Migrantenmobs, an die wir uns gefälligst gewöhnen sollen. Die deutsche Polizei kommuniziert mittlerweile auf Arabisch, obwohl die Amtssprache in unserem Land Deutsch ist. Meine geschätzte Kollegin und stellv. Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch kritisiert das zu Recht – und wird dafür gesperrt. Dabei hatte sie recht!“

Als Bürgerin dieses Landes setze ich mich leidenschaftlich für Menschenrechte, Humanität, Toleranz und Weltoffenheit ein und bin zutiefst entsetzt und erschüttert über solche hetzerischen Auswüchse. Ich sehe es als meine Pflicht an und es ist mir ein großes Bedürfnis, zumindest gegen die übelsten aller Äußerungen dieser Politiker*innen, die hier ganz sicher nicht mehr als freie Meinungsäußerung zu werten sind, vorzugehen.

Schließen Sie sich mir an und fordern wir gemeinsam von unserer Justiz, dass diese volksverhetzende Äußerung von Beatrix von Storch bestraft wird!
Hier unterzeichnen
Vielen Dank

Bettina Jung

Bundesvorsitzende der Menschen- und Tierrechtspartei ETHIA

Anläßlich der bevor stehenden Besitzeinweisung des Treburer Oberwaldes an die Fraport AG lädt die BI Mörfelden-Walldorf mit Unterstützung der BI Trebur und Einzelpersonen zu einem Kuchenstand am Sonntag, den 07. Januar ab 14:00 Uhr in das entsprechende Waldstück ein.

Die Waldflächen könnten in nächster Zukunft für den Bau eines Autobanhanschlusses für das Terminal 3 gerodet werden.

Wir wollen deshalb ein erstes Zeichen des Protestes im Jahr 2018 setzen, gegen Waldzerstörung und Terminal 3. Egal ob mit oder ohne Billigflieger, der Bau eines dritten Terminals ist nicht raumverträglich. Jede Steigerung des Luftverkehrs in Frankfurt ist regional umwelt- und gesundheitsgefährdend. Das globale Luftverkehrswachstum ist angesichts des Klimawandels unverantwortlich.

Gerodete Fläche am Langener Waldsee

Nur wenige Kilometer vom Treburer Oberwald entfernt liegt der Langener Waldsee. Dort sind in den vergangenen Wochen etliche Hektar Wald für die Erweiterung der Sehring-Kiesgrube gefallen. Die Zerstörung von Waldflächen im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet muß gestoppt werden! Der Wald ist notwendig zur Naherholung, als Lärmschutz, Luftfilter und ist nicht zuletzt bildet er die Lebensgrundlage für zahlreiche Tierarten.

Hier noch mal der Link zum RoWo-Flyer aus dem Jahr 2015 mit Lageplan:

https://www.robinwood.de/sites/default/files/Flyer_Sommercamp_2015.pdf

Der Weg, auf dem wir uns treffen, trägt die Bezeichnung 21.
Er beginnt im Norden an der Kreuzung Anschlußstelle Zeppelinheim/L3262.


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