Alternativer Stadtrundgang

Montag , 10, April 2017 Leave a comment

Die ehemalige jüdische Synagoge in der Dieburger Straße wurde 1938 von den Nazis zerstört

Dass ein Langener Bürger ermordet wurde, das kam in den letzten Jahren nur noch in Romanen vor. Im realen Leben kommen die Langener friedlicher miteinander aus, egal, welchen „Abstammungshintergrund“ und welche Religion sie haben.

Aber es gab auch hier eine Zeit, da war das anders. Zwischen 1939 und 1945 wurden 37 Langener ermordet, allein deshalb, weil sie die „falsche“ Religion hatten. 10 Langener wurden ermordet, weil sie nicht der Vorstellung der damaligen Machthaber von einem gesunden Menschen entsprachen. Und einige, weil sie nicht die politische Meinung der Regierenden teilten. Und andere überlebten nur deshalb, weil sie rechtzeitig ins Ausland flüchten konnten.

Diese Problematik ist einer der Schwerpunkte beim Alternativen Stadtrundgang, den wir auch in diesem Frühling wieder durchführen und zwar am

Samstag, 22.April 2017 von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Treffpunkt: Altes Rathaus

„Langen in der Nazizeit“ ist das Thema dieses alternativen Stadtrundganges. Wir erzählen die Geschichte der Opfer, aber auch der Täter und ihrer Gegner anhand der Häuser und Plätze, an denen sie wirkten. Bilder von damals helfen, die Zeit lebendig erscheinen zu lassen. Wir besuchen auch Stellen, an denen Stolpersteine für die Opfer verlegt wurden – für Juden, für politische Gegner und für Opfer der sogenannten Euthanasie.

Die etwa zweistündige Führung ist kostenlos!
Infos und Anmeldung: Herbert Walter Tel. 51873


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