„Renaturierter Teil des Waldsees bald für Öffentlichkeit zugänglich?“

Sonntag , 4, Juni 2017 Leave a comment

Laut CDU steht der Abschluß der Renaturierungsmaßnahmen an der Ostgrube des Langener Waldsees kurz bevor. Und daher schlägt diese Partei vor einen Naturpark aus diesem Gebiet zu machen.

Die „renaturierte“ Ostgrube im Mai 2017

Was steckt wohl hinter diesem Vorschlag?

Als erstes muss man feststellen die Ostgrube ist nicht renaturiert. Wer dort entlang geht der sieht, dass da wo früher ein mächtiger Wald war nun kleine Tümpel mit Sträuchern und große Brachflächen sind. Durchzogen wird das ganze durch Baustraßen der Firma Sehring. Auch lagern am Straßenrand die Baumstümpfe der letzten Rodungsaktion getarnt als „Stubbenwall“. Hier von renaturiert zu sprechen ist blanker Hohn.
Anscheinend ist die Firma Sehring nicht in der Lage dieses Gebiet in seinen früheren Zustand zu versetzen, denn dazu müsste diese Grube erst einmal aufgefüllt werden. Nun sollen die Bürger, nach dem CDU-Vorschlag, die Kosten für einen Naturpark tragen und die Firma Sehring wäre fein raus. Da kann man sicher mit einer angemessenen Parteispende für kommende Wahlkämpfe rechnen.

Die Baumstümpfe sollen dem Umweltschutz dienen

Im letzten Jahr forderte diese CDU noch eine Buslinie durch den Wald zum Langener Waldsee. Jetzt einen Naturpark. Dann werden wir wohl für nächstes Jahr mit dem Vorschlag einer S-Bahn-Strecke von Langen zum Rhein-Main-Flughafen mit S-Bahnhof „Waldsee-Naturpark“ rechnen können. Und in der Zwischenzeit darf die Firma Sehring den Rest des Langener Stadtwaldes mit Unterstützung der CDU „platt“ machen.

Rainer Elsinger


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