Ausstellung „Hibakusha weltweit“

Montag , 17, Juli 2017 Leave a comment

Am Montag, 31. Juli 2017 um 17 Uhr, wird im Rathaus der Stadt Langen die Ausstellung „Hibakusha weltweit“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt die Gesundheits- und Umweltfolgen der „Nuklearen Kette“: vom Uranbergbau über die Urananreicherung, zivile Atomunglücke, Atomwaffentests, militärische Atomunfälle, Atombombenangriffe bis hin zu Atommüll und abgereicherter Uranmunition. Sie ist denen gewidmet, deren Leben durch die Atomindustrie beeinträchtigt wurden: den indigenen Völkern, deren Heimat durch Uranbergbau in atomare Wüsten verwandelt wurde, den Opfern von mehr als 2.000 Atomwaffentests, den Überlebenden der Atomwaffenangriffe von Hiroshima und Nagasaki sowie den Menschen, die durch radioaktiven Niederschlag von zivilen und militärischen Atomkatastrophen betroffen sind.
Die Stadt Langen zeigt „Hibakusha weltweit“ im Rahmen ihrer Mitgliedschaft bei den „Mayors for Peace“, einer internationalen Organisation, die sich für die Abschaffung von Kernwaffen einsetzt. Ein Teil der Veranstaltung ist die Ernennung von Baumpaten, die im Namen der Stadt Ginkosamen aus Hiroshima zu Bäumen heranziehen, die künftig als Symbol des Friedens in Langen stehen sollen.


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