Gedenkveranstaltung an die „Reichspogromnacht“ in Langen

Mittwoch , 1, November 2017 Leave a comment

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 schlug der nationalsozialistische Hass gegenüber Juden auch in Langen zu. Die Fenster der Synagoge und jüdischer Geschäfte wurden eingeworfen und die Gebäude anschließend angezündet. Der Langener Magistrat gedenkt am Donnerstag, 9. November, mit Schülerinnen und Schülern des Dreieich-Gymnasiums der Opfer der „Reichspogromnacht“.

Um 18 Uhr legen Bürgermeister Frieder Gebhardt und Stadtverordnetenvorsteher Stephan Reinhold an der Mahn- und Gedenkstätte an der Dieburger Straße 23 einen Kranz nieder. Anschließend beginnt um 19 Uhr in der Stadtkirche ein ökumenischer Gottesdienst, der von Gemeindereferentin Melissa Krost (katholische Sankt Jakobus Pfarrgemeinde) und dem evangelischen Dekan Reinhard Zincke gestaltet wird.

Die ehemalige Langener Synagoge

Mit den Worten „Wir erinnern uns in Ehrfurcht an die unschuldigen Opfer dieses Staatsterrors, damit so etwas nie wieder in Deutschland passiert“, lädt Bürgermeister Gebhardt alle Langenerinnen und Langener herzlich zur Teilnahme ein.


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