Alternativer Stadtrundgang

Donnerstag , 13, September 2018 Leave a comment

37 LangenerInnen starben, weil sie nicht rechtzeitig aus ihrer Heimat flüchten konnten. Sie starben in KZs und Gefängnissen. Genauer gesagt, sie wurden ermordet.

Das ist jetzt fast 80 Jahre her. Aber das Problem, dass Menschen sterben müssen, weil es ihnen nicht gelingt, rechtzeitig in ein sicheres Land zu flüchten, ist leider immer noch aktuell. Heute ist Deutschland für die Flüchtlinge, die es erreichen konnten, ein relativ sicheres Aufnehmerland.

Aber wie sah es hier aus, als Deutschland Fluchtland war? Als hier aufgewachsene Menschen nur überleben konnten, indem sie ihre Heimat verließen?

Diese Problematik ist einer der Schwerpunkte beim Alternativen Stadtrundgang, den wir auch in diesem Herbst wieder durchführen und zwar am

Samstag, 22.September 2018 von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Der Langener Walter Rietig wurde wegen regimekritischen Äußerungen 1942 hingerichtet.

Treffpunkt: Altes Rathaus

„Langen in der Nazizeit“ ist das Thema dieses alternativen Stadtrundganges. Wir erzählen die Geschichte der Opfer, aber auch der Täter und ihrer Gegner anhand der Häuser und der Plätze, an denen sie wirkten. Bilder von damals helfen, die Zeit lebendig erscheinen zu lassen. Wir besuchen auch Stellen, an denen Stolpersteine für die Opfer verlegt wurden – für Juden, für politische Gegner und für Opfer der sogenannten Euthanasie.

Die etwa zweistündige Führung ist kostenlos!

Infos und Anmeldung: Herbert Walter Tel. 51873


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