Abrüsten statt Aufrüsten

Mittwoch , 26, September 2018 Leave a comment

Die nächsten Aktionen mit gestärkter Kraft vorbereiten
Unsere Kampagne „abrüsten statt aufrüsten“ entwickelt sich überaus gut. Die Anzahl der Unterstützer ist bereits auf über 100. 000 Menschen angewachsen. Der Arbeitsausschuss der Initiative informierte anlässlich der Haushaltsberatungen die Bundestagsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Linken über den Stand der Unterschriftensammlung. CDU und FDP waren zu dem Treffen nicht bereit, die AFD war nicht angefragt. Wir wandten uns dabei im Rahmen der symbolischen Übergabe der Unterschriften gegen die angekündigte Erhöhung des Verteidigungsetats um 11 Prozent auf 42,4 Milliarden Euro. Mit unserer Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ erklärten wir, wollen wir einer friedlichen, sozial gerechten und demokratischen Entwicklung den Weg ebnen.
In unserem Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ heißt es: „Die zwei Prozent des Bruttosozialprodukts, die nach NATO-Beschluss zusätzlich der Rüstung geopfert werden sollen sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen. So bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe“.
Uns alarmiert die Militarisierung der Außenpolitik und des öffentlichen Lebens wie auch die Geschäfte mit todbringenden Waffen. Auslandseinsätze der Bundeswehr wurden zur Normalität. Die Waffenarsenale werden weiter angefüllt. Mit den Attacken gegen Russland ist das gemeinsame Haus Europa in weite Ferne gerückt. Wer die Zukunft gewinnen will, muss in die Zukunft und nicht in den Krieg investieren.
Unsere Frankfurter Aktionskonferenz hat vorgeschlagen aus Anlass der parlamentarischen Beratungen des Bundeshaushaltes 2019 an möglichst vielen Orten Aktionen für die Unterstützung unserer Kampagne durchzuführen. Vorgesehen ist das Wochenende 1. bis 4. November 2018. Wir laden zum Mitmachen ein.

Einladung zum Vorbereitungstreffen
für die Aktion am 3. 11. 2018
am Donnerstag, den 4. Oktober 2018
um 18.00 Uhr
im Frankfurter Gewerkschaftshaus

V.i.S.d.P.: Willi van Ooyen, Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V. c/o Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm.-Leuschner-Str. 69, 60329 Frankfurt am Main – Telefon: 069 – 24249950,
E-Mail: frieden-und-zukunft@t-online.de Weitere Infos: www.frieden-und-zukunft.de

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