Am 01. Januar reagierte Beatrix von Storch, stellvertretende Bundesvorsitzende der Bundestagsfraktion der AfD, mit einem volksverhetzenden Beitrag auf Twitter auf einen Neujahrsgruß der Kölner Polizei, der auch in arabischer Sprache verfasst war. Frau von Storch schrieb: „Was zur Hölle ist in diesem Land los? Wieso twittert eine offizielle Polizeiseite aus NRW auf Arabisch. Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden so zu besänftigen?“

Ich habe Strafanzeige mit Strafantrag gegen Frau Beatrix von Storch und die Politikerin Frau Alice Weidel, Co-Vorsitzende der AfD Bundestagsfraktion wegen Volksverhetzung gestellt und fordere die Justiz auf, diesem nachzukommen!

Frau von Storch wurde aufgrund ihres menschenverachtenden Textes von Twitter für 12 Stunden gesperrt. Ihre AfD-Kollegin Alice Weidel macht sich später ebenso strafbar, indem sie selbst den Wortlaut ihrer Parteikollegin auf Facebook zitierte, bestärkte und sogar noch erweiterte: „Das Jahr beginnt mit dem Zensurgesetz und der Unterwerfung unserer Behörden vor den importierten, marodierenden, grapschenden, prügelnden, Messer stechenden Migrantenmobs, an die wir uns gefälligst gewöhnen sollen. Die deutsche Polizei kommuniziert mittlerweile auf Arabisch, obwohl die Amtssprache in unserem Land Deutsch ist. Meine geschätzte Kollegin und stellv. Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch kritisiert das zu Recht – und wird dafür gesperrt. Dabei hatte sie recht!“

Als Bürgerin dieses Landes setze ich mich leidenschaftlich für Menschenrechte, Humanität, Toleranz und Weltoffenheit ein und bin zutiefst entsetzt und erschüttert über solche hetzerischen Auswüchse. Ich sehe es als meine Pflicht an und es ist mir ein großes Bedürfnis, zumindest gegen die übelsten aller Äußerungen dieser Politiker*innen, die hier ganz sicher nicht mehr als freie Meinungsäußerung zu werten sind, vorzugehen.

Schließen Sie sich mir an und fordern wir gemeinsam von unserer Justiz, dass diese volksverhetzende Äußerung von Beatrix von Storch bestraft wird!
Hier unterzeichnen
Vielen Dank

Bettina Jung

Bundesvorsitzende der Menschen- und Tierrechtspartei ETHIA

Anläßlich der bevor stehenden Besitzeinweisung des Treburer Oberwaldes an die Fraport AG lädt die BI Mörfelden-Walldorf mit Unterstützung der BI Trebur und Einzelpersonen zu einem Kuchenstand am Sonntag, den 07. Januar ab 14:00 Uhr in das entsprechende Waldstück ein.

Die Waldflächen könnten in nächster Zukunft für den Bau eines Autobanhanschlusses für das Terminal 3 gerodet werden.

Wir wollen deshalb ein erstes Zeichen des Protestes im Jahr 2018 setzen, gegen Waldzerstörung und Terminal 3. Egal ob mit oder ohne Billigflieger, der Bau eines dritten Terminals ist nicht raumverträglich. Jede Steigerung des Luftverkehrs in Frankfurt ist regional umwelt- und gesundheitsgefährdend. Das globale Luftverkehrswachstum ist angesichts des Klimawandels unverantwortlich.

Gerodete Fläche am Langener Waldsee

Nur wenige Kilometer vom Treburer Oberwald entfernt liegt der Langener Waldsee. Dort sind in den vergangenen Wochen etliche Hektar Wald für die Erweiterung der Sehring-Kiesgrube gefallen. Die Zerstörung von Waldflächen im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet muß gestoppt werden! Der Wald ist notwendig zur Naherholung, als Lärmschutz, Luftfilter und ist nicht zuletzt bildet er die Lebensgrundlage für zahlreiche Tierarten.

Hier noch mal der Link zum RoWo-Flyer aus dem Jahr 2015 mit Lageplan:

https://www.robinwood.de/sites/default/files/Flyer_Sommercamp_2015.pdf

Der Weg, auf dem wir uns treffen, trägt die Bezeichnung 21.
Er beginnt im Norden an der Kreuzung Anschlußstelle Zeppelinheim/L3262.

Freitag im Waldhaus 20180126 draft01

Foto: Klaus Göbel

Obwohl der BUND einen Eilantrag gegen die geplanten Rodungen beim VGH eingereicht hat, haben Arbeiter mit den Rodungen begonnen. Sehring will damit Tatsachen schaffen, womit die Gerichtsentscheidung zu einer Farce wird.

Gerade haben sich mehrere Organisationen zu einem Aktionbündnis gegen die Rodungen zusammengeschlossen. Anfang 2018 soll eine Veranstaltung über das weitere Vorgehen informieren.

Rainer Elsinger

Flyer Verleihung Wilhelm Leuschner Medaille 2017
Fisch, Gasper

Der BUND OV Langen/Egelsbach veranstaltet zusammen mit dem Aktionsbündnis Langener Bannwald einen Informations- und Protestspaziergang zum Gebiet der geplanten Südosterweiterung des Langener Waldsees. Termin ist Sonntag der 19. November 2017 um 14:00, Treffpunkt am Wasserwerk West in der Paul-Ehrlich Straße in Langen Neurott.

Ziel ist die Kreuzung Brunnenschneise / Mitteldicker Allee. Unterwegs sehen wir das geplante Abbaugebiet der Südosterweiterung, den Bauzaun um den Abschnitt 2 und den Abschnitt 1. Wir werden weiterhin über den aktuellen Stand der Klageverfahren berichten.

mfg Rainer Klösel

Pressemitteilung Der Griff nach den Rohstoffen der Welt
FIW Filmabend 10 Milliarden

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